Landessieger bei Jugend-forscht
Beim Landeswettbewerb waren die beiden Abiturienten Alexander und Leon mit ihrem Projekt mit dem Titel „Dynamik zeitabhängiger Gleichgewichte im modifizierten Fünfkörperproblem“ angetreten, das sich im Bereich Geo- und Raumwissenschaften gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. In ihrer Arbeit gingen sie der Frage nach, wie sich Satelliten zwischen einem Planeten und seinen Monden verhalten. Sie begaben sich mit ihren Berechnungen auf mathematisches Terrain, das weit über den Schulstoff hinausgeht, und programmierten eine anschauliche Simulation des berechneten Verhaltens der Himmelskörper.
Dass Leon und Alexander sich gerade parallel zu ihrem Projekt auf die Abiturprüfungen vorbereiten, trübt die Forschungsbegeisterung nicht. Als Sonderpreise gewannen sie einen Forschungsaufenthalt an der Hochschule Aalen und die Teilnahme am diesjährigen Treffen der Nobelpreisträger am Bodensee. Im Mai schließlich werden die beiden zum Bundesfinale nach Herzogenaurach fahren.
In diesem Jahr nahmen insgesamt drei Gruppen des Isolde-Kurz-Gymnasiums am Jugend forscht Wettbewerb teil.
Der Wettbewerb
Seit sechs Jahrzehnten ist der Wettbewerb "Jugend forscht" der bekannteste bundesweite Wettbewerb für Jugendliche. Bei der 61. Wettbewerbsrunde in diesem Jahr starteten nun 1.561 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gegenüber der Rekordbeteiligung vom Vorjahr bedeutet das einen nochmaligen Zuwachs von 7,1 Prozent. Die neue Runde startet im Februar 2026 mit den Regionalwettbewerben. Dort qualifizieren sich die besten Jungforscher und Jungforscherinnen für das Landesfinale, das vom 25. bis 27. März 2026 in Aalen stattfand.
Beim Jugend forscht-Wettbewerb treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sieben Fachgebieten an. Die beliebtesten Fachgebiete in „The Länd“ sind Technik mit 381 sowie Biologie und Arbeitswelt mit 304 beziehungsweise 255 Teilnehmenden. Gleich in vier Fach-gebieten übernimmt Baden-Württemberg dieses Jahr bundesweit den ersten Platz bei den Teilnehmerzahlen: in Technik (381), Arbeitswelt (255), Mathematik / Informatik (120) sowie Geo- und Raumwissenschaften (109).
Text: Alette Metz; Wettbewerbsinformation: Thomas Wendt, experimenta Science Center
Fotos: Cornelia Heinisch
